Keine Firewall? Risikobereit?

Die Überschrift klingt vielleicht etwas merkwürdig. Es lässt sich aber kaum kürzer ausdrücken, worum es geht.
Unternehmen, die immer noch ohne Firewall im Internet sind, gehen jedoch enorme Risiken ein. Obwohl Firewalls heutzutage kein “Hexenwerk” sind und auch keinen unverhältnismäßigen Kostenfaktor darstellen.

Nachlässigkeit mit schwerwiegenden Folgen

Gerade im Jahr 2019 hatte das S+B Team verstärkt Kundenanfragen infolge von ungewollt verschlüsselten Daten in Kombination mit Erpressungsversuchen. Eine leistungsfähige Firewall kann ein wichtiger Baustein sein, um solche Cyberattacken zu verhindern.
Große Unternehmen verwenden meist eine Reihe von hochspezialisierten Sicherheitssystemen, so genannte „Specialized Security Appliances (SSA)“.

Mittelstandsfreundlich und  "Made in Germany"

Im Mittelstand hat sich die „kleine Universallösung“ durchgesetzt, welche als  Unified Threat Management (englisch für einheitliches Gefahren Management; kurz UTM) bezeichnet wird. So werden die unterschiedlichen Sicherheitsaufgaben auf einer Plattform vereint. Ziel des UTM ist es, an einem zentralen Punkt Sicherheit für das gesamte Netzwerk zu erlangen. Die Lösung ist kostengünstig, denn einzelne UTM-Funktionen müssen nicht extra lizenziert werden. Firewalls von Securepoint (Made in Germany) gibt es schon ab €550,-€ inkl. Installation vor Ort.

Zusätzlicher Vorteil:
Mit dem Securepoint Zertifikat „Unified Security Cert+“ werden klare Definitionen für notwendige Systemumgebungen und erforderliche Sicherheitsmaßnahmen geschaffen.
Einzelne Bereiche sind in thematische Blöcke unterteilt, wie z. B.

  • Netzwerksicherheit
  • Notfallszenarien
  • Dokumentation

Ein einfaches Bewertungssystem gibt Aufschluss über die Umsetzung von Vorgaben des Securepoint Cert+ und den erreichten Schutzgrad. Eine Integration in das Regelwerk einer ISO9001 ist oft sinnvoll, denn mit Unified Security Cert+ gibt es einen Nachweis für das erreichte IT-Sicherheitslevel durch nachprüfbare Standards.

Auch die schon oft zitierte DSGVO spielt hier eine Rolle. So hat der Gesetzgeber zwar in der DSGVO einige Spielräume für Interpretation gelassen und sorgt damit für anhaltende Diskussionen in Datenschutzkreisen, hinsichtlich der technischen Anforderungen an Unternehmen ist die Gesetzgebung jedoch sehr eindeutig:
Unternehmen, die zukünftig ohne ausreichenden Netzwerkschutz an das Internet angebunden sind, riskieren nicht nur Datenverlust, sondern aufgrund von (mindestens) Fahrlässigkeit auch Abstrafung durch die Datenschutzbehörden.
Der Image-Schaden, der im Ernstfall entsteht, hinterlässt oft unabsehbare Schäden für das Geschäftsmodell eines Unternehmens.

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